Die Brüder Samuel und Charles Gosselin haben sich auf geräucherten Lachs spezialisiert und überzeugen sowohl langjährige als auch neue Kunden zunehmend mit attraktiven Vacuum-Skinverpackungen, die dank ihres farbenfrohen Full Wrap Labels eine besondere Anziehungskraft entfalten.
Der Lachs stammt aus nachhaltigen Quellen und hat höchste Qualität. Geräuchert wird ausschließlich mit aromatischem Ahornholz. Und bei Fumoirs Gosselin in Québec nimmt man sich vor allem eines: Zeit. „Dadurch wird dem Fisch besonders schonend Feuchtigkeit entzogen. So bleiben sowohl die Nährstoffe als auch die antioxidativen Eigenschaften erhalten. Gleichzeitig entsteht eine zarte Textur und eine appetitliche rote Farbe“, erklärt Samuel Gosselin.
Der Fisch wird zunächst nach dem Filetieren trocken gesalzen. „So reduzieren wir zum einen den natürlichen Feuchtigkeitsgehalt und hemmen gleichzeitig das Bakterienwachstum. Zum anderen schaffen wir damit eine wichtige Voraussetzung dafür, dass der Lachs später das Raucharoma optimal aufnehmen kann“, erklärt Charles Gosselin. Um die gewünschten Geschmacksprofile der einzelnen Varianten zu erzielen, wird der Rohlachs anschließend mit braunem Zucker, Salz und verschiedenen Kräutern mariniert, bevor er rund zwei Stunden geräuchert wird. Die Räuchertemperatur liegt dabei konstant zwischen 50 und maximal 70 °C.
Das erste Produkt von Fumoirs Gosselin – und zugleich der Startpunkt der Erfolgsgeschichte – war der „Maple“-Räucherlachs. Dieser Klassiker und Bestseller wird mit Petersilie, Estragon und Schnittlauch verfeinert und überzeugt durch seine ausgeprägte Ahornnote sowie eine feine Glasur. Er ist in Packungsgrößen von 200 und 320 Gramm erhältlich, während Großverbraucher und die Gastronomie auch ganze Filets beziehen können. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Räucherlachs in den Varianten „Natural“ und „Honey“ an.
Für Snacks, Vorspeisen oder als Ergänzung zu Salaten gibt es den Lachs inzwischen auch in mundgerechten Portionen – als „Natural“, „Spicy“ sowie natürlich als „Maple Smoked“ Lachs-Nuggets.
Die Vacuum-Skinverpackung fällt bei allen Produktvarianten sofort ins Auge. Die recycelbare Unterfolie, die auf einer MULTIVAC R 105 MF Verpackungsmaschine zu einer festen Schale geformt wird, ist schwarz eingefärbt, während die sehr dünne, flexible Oberfolie hingegen hochtransparent ist. So wird der leuchtend rote Lachs besonders wirkungsvoll in Szene gesetzt. Qualität, Frische, Farbe und Textur kommen dabei auf natürliche Weise zur Geltung.
Bei diesen besonders attraktiven Verpackungen handelt es sich um MultiFresh™ Packs. Diese hochwertigen Vacuum-Skinverpackungen werden auf speziell von MULTIVAC entwickelten MultiFresh™ Maschinen unter Einsatz abgestimmter MultiFresh™ Verpackungsmaterialien hergestellt. Die Oberfolie legt sich spannungsfrei und passgenau um das Produkt, ohne dessen Form zu beeinträchtigen. Gleichzeitig wird das Produkt sicher in der Verpackung fixiert, sodass es am Point of Sale sowohl stehend oder hängend als auch liegend präsentiert werden kann. Zudem wird der Austritt von Flüssigkeit sehr effektiv reduziert – ein weiterer wichtiger Faktor für Qualität und Haltbarkeit.
Die Entscheidung für das MultiFresh™ Verfahren traf Fumoirs Gosselin ganz bewusst: Ziel war es, die hohe Qualität des Fisches durch ein entsprechendes Verpackungskonzept zu unterstreichen und zugleich eine möglichst lange Haltbarkeit zu erreichen. Aus Sicht der beiden Unternehmensgründer – Genießern und Visionären zugleich – ist die MULTIVAC Tiefziehverpackungsmaschine R 105 MF daher eine „sehr kluge Investition“.
Die kompakte, wirtschaftliche und äußerst flexible Einstiegsmaschine verarbeitet unterschiedlichste Materialien, von flexiblen und starren Folien bis hin zu papierbasierten Verbunden, und ermöglicht zudem einen schnellen Wechsel zwischen Vacuum- und MAP-Verpackungen. Durch das perfekt abgestimmte Zusammenspiel von Maschine und Verpackungsmaterial entstehen Vacuum-Skinverpackungen von herausragender Qualität und Präzision.
Der Verpackungsprozess ist eine intelligente Kombination aus Technologie und „Handwerk“: Nach dem Räuchern werden die Lachsseiten manuell auf ein Zuführband gelegt und auf einer Portioniermaschine in gleich schwere Portionen geschnitten. Parallel dazu wird die Unterfolie in der Tiefziehstation der R 105 MF zu stabilen Packungsformen ausgeformt.
Im Beladebereich der Maschine legen die Mitarbeitenden die einzelnen Fischportionen in die Kavitäten ein. Um eine hohe Packungsleistung zu erreichen, erfolgt dieser Prozess in einer dreispurigen Ausführung. Anschließend werden die befüllten Packungen unter Vakuum mithilfe der Oberfolie rundum versiegelt. Ein integriertes Schneidsystem bringt die Verpackungen schließlich in die gewünschte Kontur.
Damit die Packungen auch effizient und zuverlässig etikettiert werden können, werden sie zunächst zusammengeführt und im richtigen Abstand dem Full Wrap Labeller L 310 zugeführt. Dieses platzsparende und leistungsstarke System von MULTIVAC Marking & Inspection ist in die Linie integriert und lässt sich – wie alle Linienmodule von MULTIVAC – komfortabel und zuverlässig über das HMI der Verpackungsmaschine steuern. Die Leistung des vorgelagerten R 105 MF wird dabei problemlos erreicht.
Der Förderbandetikettierer ist mit patentierten, servogesteuerten Andrückbürsten ausgestattet und ermöglicht es, vorgedruckte Selbstklebeetiketten automatisch auf bis zu vier Seiten einer Packung aufzubringen. Die maximale Etikettenbreite beträgt 500 mm, die Leistung liegt bei bis zu 120 Packungen pro Minute. Je nach Anforderung lassen sich unterschiedliche Thermotransfer- oder Thermal-Inkjet-Drucker integrieren, sodass – wie bei Fumoirs Gosselin – auch variable Daten wie Mindesthaltbarkeitsdatum, Zutaten und Gewicht direkt auf das Etikett gedruckt werden können.
Die Produkte sind auf den ersten Blick anhand der Etikettenfarbe zu unterscheiden: Die Verpackungen für den „Natural“-Räucherlachs sind linksseitig mit einem hellblauen Full Wrap Label versehen, die „Honey“-Variante ist an ihrem goldgelben Etikett erkennbar und der Lachs mit Ahornaroma an der herbstlich roten Farbgebung. Die rechte Seite der Packung bleibt frei und gibt den Blick auf das Produkt im Inneren frei.
In Québec fiel ganz bewusst die Entscheidung für klare, geradlinige Full‑Wrap‑Etiketten. Dabei reicht die Bandbreite der Gestaltungs- und Anwendungsmöglichkeiten dieses Konzepts von Full‑Wrap‑Labels mit Aussparungen bis hin zu vollflächigen Etiketten – ergänzt um Funktionen wie Perforationen, Öffnungshilfen, Sichtfenster oder klebstofffreie Bereiche. „Letztlich steht bei uns jedoch immer noch der Räucherlachs im Mittelpunkt“, sagt Samuel Gosselin mit einem Augenzwinkern.
Michael Reffke, Product Manager bei MULTIVAC Marking & Inspection, ergänzt: „Selbst bei einem eher ‚einfachen‘ Etikettendesign wie bei Fumoirs Gosselin oder beim Einsatz kostengünstiger Materialien überzeugt unser Konzept durch eine hochwertige Anmutung. Denn Druckbild, Form und Material lassen sich individuell auf Produkt und Marke abstimmen.“
Charles und Samuel Gosselin sind sich einig: „Full Wrap Labelling erfüllt unsere hohen Anforderungen an Qualität und Design in vollem Umfang. Gleichzeitig macht der automatisierte Prozess die Produktion deutlich effizienter und ist durch den erheblich reduzierten Materialeinsatz auch umweltfreundlicher als Karton‑Sleeves. Damit unterstreicht er perfekt unsere Unternehmensphilosophie, die sich insbesondere in unseren nachhaltigen Fischspezialitäten widerspiegelt – und die wir selbstverständlich auch in unserer Markenkommunikation sichtbar machen möchten.“
Auch der Etikettierexperte von MULTIVAC ergänzt: „Gerade bei Natur- oder Bio-Produkten ist Full Wrap Labelling eine hervorragende Alternative. Im Vergleich zu Karton‑Sleeves lässt sich das Gewicht der Banderole um bis zu 50 % reduzieren – häufig sind sogar noch größere Materialeinsparungen möglich.“ Das leichtere Etikettenmaterial schont somit Ressourcen und senkt zugleich das Transportgewicht entlang der gesamten Lieferkette – ein weiterer Beitrag zu einer verbesserten CO₂‑Bilanz.
20.10.2022